Vorteile der digitalen Mammographie
Die Mammographie kann Tumore entdecken, bevor sie tastbar sind, was die Heilungschancen erhöht. Wenn sich im Befund Auffälligkeiten zeigen, kann eine gezielte Brustbiopsie zur Abklärung folgen.
Überlagerungsfreie Darstellung des Brustgewebes – ideal bei dichtem Drüsengewebe. Ergänzend empfehlen wir in bestimmten Fällen die Brustvorsorge, z. B. bei familiärer Vorbelastung.
Modernste Technologie sorgt für eine sichere Untersuchung mit geringstmöglicher Strahlenexposition. Wie sich diese Technik im Vergleich bewährt, erklären wir auch unter Röntgendiagnostik.
Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten, und die Bilder sind direkt verfügbar.
Wichtige Infos im Überblick
- Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust.
- Die Brust wird kurz fixiert und sanft komprimiert, um die bestmögliche Bildqualität zu erzielen.
- Die Untersuchung ist schnell und schmerzarm und dauert nur wenige Minuten.
- Die Aufnahmen sind direkt digital verfügbar und können sofort ausgewertet werden.
Weitere Informationen zur Kombination mit KI finden Sie unter künstliche Intelligenz.
2D-Mammographie (Standardmethode):
- Erstellt klassische zweidimensionale Röntgenaufnahmen der Brust.
- Wird für Früherkennungsprogramme & Kontrolluntersuchungen genutzt.
3D-Tomosynthese (fortschrittliche Technik):
- Eine Weiterentwicklung der Mammographie, vergleichbar mit einer Computertomographie der Brust.
- Erstellt mehrere Schichtbilder, um Überlagerungen zu vermeiden.
- Besonders vorteilhaft für Frauen mit dichtem Brustgewebe → siehe auch Tomosynthese.
Kosten:
- Wird von privaten Krankenkassen übernommen.
- Gesetzlich Versicherte: Selbstzahler-Leistung (individuelle Beratung möglich).
- Erste Mammographie: Ab 40 Jahren als Basismammographie empfohlen.
- Regelmäßige Kontrollen: Alle 2 Jahre, je nach Risikofaktoren.
- Kürzere Intervalle (1 Jahr): Bei besonderen Risikofaktoren oder vorherigen Auffälligkeiten.
- Ergänzend kann eine Mamma-MRT sinnvoll sein.
- Bitte bringen Sie Voraufnahmen auf CD mit, falls vorhanden.
- Falls Sie eine Brustoperation oder Implantate haben, informieren Sie uns bitte vorab.
- Die Untersuchung ist nicht gefährlich – die Strahlenbelastung ist minimal.
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Mammographie und Tomosynthese?
Bei einer normalen Mammographie wird das gesamte Brustgewebe auf einem zweidimensionalen Bild dargestellt.
Dadurch liegen verschiedene Gewebestrukturen auf der Aufnahme übereinander. Gerade bei dichterem Brustgewebe kann das die Beurteilung schwieriger machen.
Bei der Tomosynthese werden dagegen mehrere Schichtbilder erzeugt. Dadurch lassen sich überlagernde Strukturen besser voneinander trennen.
Besonders bei dichtem Brustgewebe besteht daher ein Vorteil der Tomosynthese.
Die Verwendung der Tomosynthese erhöht in Studien deutlich die Krebsentdeckungsrate bzw. Detektionsrate gegenüber der Mammographie. Die Standard Mammographie entdeckt bei ca. 5 von 1000 Frauen ein Karzinom, die Tomosynthese bei 8 von 1000 Frauen. Die Methode spürt 40-50% mehr invasive Tumore auf.
